Die Zeit – Interview mit Nicholas Shaxson zum Thema Steueroasen

The City of London is a top destination for secret money

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Eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte, die Einbeziehung des Schattenbankensystems, die Offenlegung von Kapitalströmen durch sogenannte Offshore-Oasen zur Steuervermeidung und vieles mehr waren heisse Themen kurz nach Ausbruch der Finanzkrise 2008. Politiker jeglicher Couleur überschlugen sich mit Absichtserklärungen und Vorschlägen wie sich all dies ändern solle. Passiert ist hingegen wenig bis nichts. Bleibt die Frage nach dem warum. Nicholas Shaxson gibt in einem Interview mit der Zeit – Steueroasen: “Es soll nicht zu merken sein”  einige interessante Antworten.

Er stellt klar, daß im Gegensatz zu ihren Beteuerungen, die Regierungen ein starkes Eigeninteresse daran haben das z.B. die Offshore-Oasen eben nicht austrocknen, schließlich fließt der Großteil dieses geheimen und sehr flüchtigen Geldes letztendlich wieder auf Konten in den führenden Finanzzentren (allen voran die City of London, Wallstreet) und generiert dort nicht unerhebliche Steuereinnahmen.

Fazit: Niemand sägt an dem Ast auf dem er sitzt.

Ergänzung:

Telepolis ergänzt das Obengesagte in Symbolpolitik gegen Steuerflucht um die Rolle Deutschlands.

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