Dieser Beitrag (von Götz Eisenberg, hier), der auf den NachDenkSeiten erschienen ist, ist nicht ‘nur’ lustig (aber auch). Er ist eine Satire auf eine Ökonomie, die den Bezug zur Realität verloren hat. Aus Konkretem ist längst Virtuelles oder Fiktives geworden. Der Einzug von nichtssagenden Worthülsen in das Vokabular dieser ‘neuen’ Arbeitswelt ist hierfür ein Beispiel. Deshalb:
Wenn wir den Wahnsinn der losgelassenen Ökonomie stoppen wollen, müssen wir nicht nur die Ramsch- und Woodoo-Papiere aus dem Verkehr ziehen, sondern wir werden uns auch die sprachlichen Leerverkäufe und Mogelpackungen wieder abgewöhnen und zu Worten mit Realitätsbezug und Körpergeruch zurückkehren müssen.